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Leistungen

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über unsere Leistungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auch über unsere "Häufig gestellte Fragen".

Magnetresonanztomographie / Kernspintomographie (MRT)

Was ist Kernspintomographie?

Die Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine der neuesten und schonendsten Methoden, um Schnittbilder des Gehirns, der Wirbelsäule, der Gelenke, der inneren Organe oder der Blutgefäße zu erhalten. Bei der Kernspintomographie gibt es keine negativen Einflüsse durch belastende Strahlen wie z. B. Röntgenstrahlen. 

Was passiert während einer Kernspintomographie? 

Sie werden auf einer Liege in eine große Röhre geschoben, die vorn und hinten offen ist. In diesem Magnetfeld werden die Kerne der Wasserstoffatome in Ihrem Körper mittels Radiowellen zum Aussenden von Signalen angeregt, die aufgefangen und von einem Bildrechner in ein Schnittbild umgerechnet werden. 

Während der Untersuchung haben unsere Mitarbeiter Sie über Fenster stets im Blick. Sie können des Weiteren über im Gerät eingebaute Lautsprecher und Mikrofone jederzeit mit unseren Mitarbeitern sprechen. Während der Untersuchung werden in sehr schneller Abfolge kleinere Magneten (sog. Gradienten) an- und wieder ausgeschaltet. Hierdurch entstehen charakteristische Klopfgeräusche. Diese Geräusche sind normal und während der Untersuchung immer wieder zu hören. Zum Schutz Ihrer Ohren bekommen Sie einen Kopfhörer und auf Wunsch gern auch zusätzlich Ohrstöpsel.

Je nach Fragestellung kann es nötig sein, Ihnen ein gut verträgliches Kontrastmittel zu verabreichen. Diese Kontrastmittel haben nur in sehr seltenen Fällen Nebenwirkungen und werden durch die Nieren direkt wieder aus dem Körper ausgeschieden. Daher benötigen wir vor einer Kontrastmittelgabe aktuelle Blutwerte der Nieren (Kreatinin-Wert).

Was müssen Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Überweisungsschein und Ihre Versichertenkarte mit. Sollten Sie Voraufnahmen haben, die nicht aus unserer Praxis stammen, bringen Sie diese bitte zum Vergleich mit. Für Untersuchungen, bei denen eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist (Bauch, Gefäße, Tumorerkrankungen, etc.), benötigen wir einen aktuellen Nierenfunktionswert (Kreatinin-Wert). Falls Sie Platzangst haben und ein Beruhigungsmittel benötigen, bringen Sie bitte eine Begleitperson mit, die Sie anschließend nach Hause fahren kann.

Wann darf eine Kernspintomographie nicht durchgeführt werden?

Aufgrund des starken Magnetfeldes darf bei folgenden Patienten keine Untersuchung durchgeführt werden: - Patienten mit Herzschrittmacher / Defibrillator - Patienten mit einem Cochleaimplantat - Patienten mit Metallsplitter im Auge oder großen Metallfremdkörpern in anderen Körperregionen - Stents / Gefäßprothesen ab 14 cm Gesamtlänge (z.B. Bauchaortenstents, Beckenstents). Grundsätzlich müssen alle metallhaltigen Gegenstände vor der Untersuchung abgelegt werden.

Computertomographie (CT)

Was ist Computertomographie?

Die Computertomographie ist eine Untersuchung mittels Röntgenstrahlen.
Körperbereiche, wie Schädel, Brust- und Bauchraum, Knochen, Weichteile und Blutgefäße können dabei in Schnittbildern besonders detailgenau und kontrastreich abgebildet werden. Organe lassen sich überlagerungsfrei darstellen. Wie bei allen Röntgenuntersuchungen wird der Körper auch bei einer Computertomographie durch Röntgenstrahlen belastet. Diese Belastung wird jedoch durch die von uns eingesetzten Geräte den gesetzlichen Vorgaben entsprechend möglichst gering gehalten. 

Was passiert während einer Computertomographie?

Der Patient wird auf einer Liege in den Computertomographen geschoben, bis sich das zu untersuchende Körperteil an der exakten Position im Gerät befindet. Die Röntgenröhre rotiert um die Längsachse des Patienten, wobei sie Röntgenstrahlenbündel aussendet, mit denen der Körper abgetastet wird. Die aus dem Körper wieder austretende, nun geschwächte Strahlung wird gemessen. Aus den so entstandenen zahlreichen Röntgenbildern werden von einem speziellen Bildrechner Schnittbilder erstellt. Zudem ist es möglich, aus den erhaltenen Daten 3D-Aufnahmen zu erstellen.

Die Untersuchung dauert in der Regel nur zwischen 2 und 5 Minuten, die Aufbereitung der Daten erfolgt anschließend in ca. 10 bis 20 Minuten. 

Wir führen Untersuchungen aller Körperregionen durch, außerdem bieten wir Ihnen bestimmte "IGeL"-Leistungen an:

  • Osteoporosemessung

Werden Kontrastmittel eingesetzt?

Für die meisten Fragestellungen nach Erkrankungen der Lunge, des Bauchraumes und Tumorerkrankungen ist eine Infusion jodhaltigen Kontrastmittels über eine Venenverweilkanüle am Arm erforderlich. Mit dem Kontrastmittel ist es möglich, in Organen wie z. B. der Leber Veränderungen darzustellen. Während der Kontrastmittelgabe kann es zu Wärmeempfindungen im Körper kommen, die sehr schnell wieder abflauen und normal sind.

Was müssen Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Überweisungsschein und Ihre Versichertenkarte mit, wenn vorhanden auch den Röntgenpass. Sollten Sie Voraufnahmen haben, die nicht in unserer Praxis erstellt wurden, bringen Sie diese bitte zum Vergleich mit. Für alle Untersuchungen (Lunge, Bauchorgane, Tumorerkrankungen, etc.), bei denen ein jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt werden muss, benötigen wir aktuelle Nierenwerte (Kreatininwert) und Schilddrüsenwerte (TSH). Metforminhaltige Zuckertabletten müssen abgesetzt werden. Es darf vor der Untersuchung gegessen und getrunken werden.

Mammadiagnostik

Was ist Mammographie?

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, etwa jede 12. Frau ist davon betroffen. Die Mammographie ist das wichtigste Hilfsmittel, um einen verdächtigen Befund in der Brust abzuklären. Sie stellt die innere Drüsenstruktur der Brust mit Röntgenstrahlen in hoch auflösenden Schwarz-Weiß-Kontrasten dar. So können selbst kleinste Tumore oder Mikroverkalkungen erkannt werden, die noch nicht tastbar sind.

Was passiert während einer Mammographie?

Jede Brust wird während der Mammographie jeweils einmal von oben nach unten und seitlich geröntgt. Die Aufnahmen dauern nur wenige Minuten. Für ein möglichst aussagekräftiges Bild wird die Brust während der Aufnahme mit einer Plexiglasscheibe fixiert, die die Brust flach zusammendrückt. Diese Kompression kann etwas unangenehm sein, ist jedoch für eine möglichst genaue Aufnahme erforderlich.

Was müssen Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Überweisungsschein und Ihre Versichertenkarte mit. Sollten Sie Voraufnahmen haben, die nicht in unserer Praxis erstellt wurden, bringen Sie diese bitte zum Vergleich mit. Am Untersuchungstag sollten Sie kein Deo oder andere Pflegeprodukte im Bereich von Brust und Achsel anwenden, da diese unter Umständen die Bilddarstellung beeinträchtigen können.

Schilddrüsendiagnostik

Untersuchungen der Schilddrüse basieren auf vier Säulen:

  • der körperlichen Untersuchung,
  • den schilddrüsenspezifischen Blutwerten,
  • der strukturellen Darstellung der Schilddrüse durch ein Ultraschall-Verfahren ("Sonographie") und
  • der funktionellen Erfassung des Organs durch ein Szintigramm.

Die szintigraphische Funktionsuntersuchung kommt insbesondere zur Beurteilung von Knoten sowie zur Einordnung von Funktionsstörungen und zur Verlaufskontrolle z. B. nach einer Radiojodtherapie zum Einsatz.

Schilddrüsenszintigrafien können wir leider nicht mehr anbieten.

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Es darf vor der Untersuchung gegessen und getrunken werden, auch eine Einnahme von Schilddrüsen-Medikamenten am Untersuchungstag ist normal möglich. Wichtig für die Beurteilung eines Szintigramms ist die Kenntnis der Laborwerte, so dass möglichst auswärtige Vorbefunde vorgelegt werden sollten.

Untersuchungsablauf

Das schwach radioaktive Medikament hat keinerlei Nebenwirkungen, insbesondere Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien sind unmöglich. Es wird intravenös injiziert, so dass 20 Minuten später das Funktionsbild erstellt werden kann; zu diesem Zweck sitzt der Patient möglichst bewegungslos mit gestrecktem Hals für 6 Minuten vor einer geräuschlosen Gamma-Kamera. Ergänzend erfolgt eine Sonographie und beide Untersuchungen werden miteinander korreliert.

Verhalten nach der Untersuchung

Es sind keine Vorsichtsmaßnahmen oder besondere Verhaltensregeln zu beachten.

Sonographie / Ultraschall

Was ist Sonographie?

Sonographie (oder Ultraschalluntersuchung) ist die Abtastung des zu untersuchenden Körperteils/Organs mit einem Schallkopf, der Ultraschallwellen aussendet und die vom Gewebe reflektierten Wellen wieder empfängt. Die Sonographie ist eine schnelle und gute Untersuchungsmethode ohne Röntgenstrahlen.

Unser Untersuchungsspektrum:

  • Bauchorgane
  • Brust
  • Schilddrüse
  • Halsweichteile

Bei einer Untersuchung des Bauchraumes sollten Sie unbedingt nüchtern kommen! Medikamente dürfen vorher eingenommen werden.

Was müssen Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte und ein Handtuch mit. Sollten Sie Ergebnisse vorheriger Sonographieuntersuchungen haben, die nicht in unserer Praxis erstellt wurden, bringen Sie diese bitte zum Vergleich mit. Bei einer Untersuchung der Schilddrüse bitte die Schilddrüsenmedikamente bereithalten, sofern Sie diese regelmäßig einnehmen.

 

Röntgen / Durchleuchtung

Was ist Röntgen?

Röntgen ist die klassische Methode, um Aufnahmen des Skelettsystems und der Brustorgane zu erhalten. Bei diesem Untersuchungsverfahren werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesandt. Das Körpergewebe absorbiert diese Strahlen in unterschiedlichem Maße: je dichter das Gewebe, desto weniger Strahlen dringen hindurch. Treffen die Röntgenstrahlung nach Wiederaustritt aus dem Körper auf den Röntgenfilm, wird dieser deshalb in unterschiedlicher Stärke belichtet, je nachdem, wie viel Strahlung zuvor absorbiert wurde. So entstehen auf dem Film unterschiedlich starke Kontraste, die das Röntgenbild ergeben. 

Was passiert während des Röntgens? 

Je nach Untersuchung stehen bzw. sitzen Sie vor oder liegen unter dem Röntgengerät, so dass das zu untersuchende Körperteil genau abgebildet werden kann. Zum Schutz der nicht betroffenen Körperteile vor den Röntgenstrahlen werden diese z. B. mit Bleischürzen abgedeckt. Bei den heutigen Geräten ist die Strahlenbelastung jedoch um ein Vielfaches reduziert worden. Zudem sorgt unser speziell ausgebildetes Personal für die minimal möglichste Dosierung der Strahlung. Da die Strahlenbelastung auf ungeborene Kinder starke negative Wirkungen haben kann, sollten Schwangere nur in dringenden Fällen geröntgt werden. Bitte weisen Sie uns auf eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft hin.

Was müssen Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Überweisungsschein und Ihre Versichertenkarte mit, wenn vorhanden auch den Röntgenpass. Sollten Sie Voraufnahmen haben, die nicht in unserer Praxis erstellt wurden, bringen Sie diese bitte zum Vergleich mit. Für unsere weiblichen Patienten ist es wichtig, dass Sie uns vor der Untersuchung mitteilen, ob eine Schwangerschaft besteht.

Wann wird die Durchleuchtung angewendet?

Bei Fragestellungen an Speiseröhre, Magen, Dickdarm, venösen Gefäßen und Lunge.

CT-Schmerztherapie

Die periradikuläre Therapie (PRT) und Facettenblockade (FCB) werden bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule angewendet und unter computertomographischer Kontrolle durchgeführt. Hierzu wird eine Injektion direkt an die Nervenwurzel bzw. das kleine Wirbelgelenk gesetzt.

Ursachen für chronische Rückenschmerzen können sein:

  • Degenerative, altersbedingte Veränderungen,
  • Bandscheibenvorfälle,
  • Narbenschmerzen nach Bandscheibenoperationen oder
  • Spinalkanalstenosen u. a.

Was ist CT-gesteuerte Schmerztherapie?

Unter Sicht wird in einem Computertomographen (CT) ein Medikament (in aller Regel Kortison in Kombination mit einem Schmerzmittel) gezielt an einen gereizten Nerven oder ein gereiztes Zwischenwirbelgelenk gespritzt. Durch die Behandlung im CT kann die Therapie sehr präzise durchgeführt werden. Dadurch werden Sicherheit und Behandlungserfolg verbessert.

Wann wird die CT-gesteuerte Schmerztherapie angewendet?

Die CT-gesteuerte Schmerztherapie ist geeignet für Patienten, die eine Reizung von Nervenwurzeln z. B. aufgrund eines Bandscheibenvorfalls oder eine Reizung der Zwischenwirbelgelenke haben, wenn eine konservative Therapie (z.B. Krankengymnastik) nicht zu einer dauerhaften Schmerzlinderung führt. Als Therapieformen stehen die PRT oder die FCB zur Verfügung.

Wie läuft die Behandlung ab?

Wenn Ihr Schmerztherapeut eine Indikation zur CT-gesteuerten Schmerztherapie gestellt hat, führen wir ein Beratungsgespräch durch, in dem wir die Art der Therapie mit Ihnen besprechen und Sie über die Risiken aufklären. Hierzu bringen Sie bitte unbedingt aktuelle CT- oder MRT-Aufnahmen mit, soweit diese nicht in unserer Praxis erstellt wurden. Bei der Behandlung der Lendenwirbelsäule liegen Sie auf dem Bauch. Nach Planung und Desinfektion wird eine dünne Nadel an die Nervenwurzel bzw. das Facettengelenk vorgeschoben, danach erfolgt mit Hilfe der Computertomographie die Lagekontrolle. Anschließend wird dann das Medikament (Mischung aus Kortison und Lokalanästhetikum) appliziert und die Nadel wieder entfernt. In der Regel ist die Wirkung der 1. Schmerztherapie nicht von Dauer, so dass Sie wiederholt werden sollte. Hierzu vereinbaren Sie bitte einen erneuten Termin.

Wird die Behandlung von den Krankenkassen bezahlt?

Wenn die Überweisung zur PRT und FCB von einem zugelassenen Schmerztherapeuten ausgestellt wird, werden beide Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die intraspinale Therapie ist keine Kassenleistung. Wir bieten sie als Privatleistung an (gesonderter Patientenvertrag).

Werden Kontrastmittel eingesetzt?

Zur exakten Lokalisation der Nadel werden wenige Tropfen eines jodhaltiges Kontrastmittels appliziert. Bei einer Kontrastmittelallergie kann anstelle des Kontrastmittels auch Luft als negatives Kontrastmittel verwendet werden.

Wie lange dauert die einzelne Behandlung?

Die einzelne Behandlung dauert nur wenige Minuten. Nach der Therapie sollten Sie noch 30 Minuten Beobachtungszeit einplanen.

Vor Beginn der Therapie

Blutverdünnende Medikamente (z. B. Marcumar, ASS, o. ä.) müssen vor der Behandlung abgesetzt werden. Bitte sprechen Sie ggf. auch Ihren behandelnden Kardiologen oder Neurologen an.

Nach der Therapie

Nach der Therapie dürfen Sie nicht selber mit dem Auto oder Fahrrad fahren, bitte lassen Sie sich von einer Begleitperson fahren oder nutzen Sie ein öffentliches Verkehrsmittel / Taxi mit einer Begleitperson.

Was müssen Sie mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Überweisungsschein Ihres Schmerztherapeuten und Ihre Versichertenkarte mit. Sollten Sie Voraufnahmen (CT oder MRT; eine Röntgenaufnahme reicht i. d. R. nicht aus!) haben, die nicht in unserer Praxis erstellt wurden, bringen Sie diese bitte mit.

Knochendichtemessung mit CT
Die Osteodensitometrie ist eine Methode zur Feststellung der Osteoporose bzw. der beginnenden Osteoporose.
Spezialuntersuchungen

Wir bieten folgende Spezialuntersuchungen an:

  • CT-Angiographie,
  • MR-Arthrographie,
  • Osteodensitometrie mit CT und

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